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8.4 Hooke'sches Gesetz und Experiment

Quelle: Themenpool §8 · Mitschrift §4.4.3

Das Gesetz

Die Hooke'sche Kraft FH (Federkraft, rücktreibende Kraft) tritt in elastischen Körpern auf und wirkt einer Verformung entgegen. Die Längenänderung Δx ist direkt proportional zur verursachenden Kraft.

FH=kΔx(Betrag: FH=kΔx)
SymbolBedeutungEinheit
FHHooke'sche Kraft / FederkraftN
kFederkonstanteN/m
ΔxLängenänderung (Auslenkung)m

Die Federkonstante k misst die Härte: großes k = harte Feder, kleines k = weiche Feder. Das Minus bedeutet, dass FH immer entgegen der Auslenkung wirkt (die Feder „will" zurück in die Ruhelage). Das Gesetz gilt nur im elastischen Bereich — bei zu großer Δx wird die Feder bleibend (plastisch) verformt. Im F-Δx-Diagramm ergibt sich eine Gerade durch den Ursprung mit Steigung k.

Experiment: Federkonstante bestimmen

Eine Feder wird vertikal aufgehängt; nacheinander hängt man bekannte Massen an und misst die Längenänderung Δx. Im Kräftegleichgewicht sind Gewichtskraft und Hooke'sche Kraft gleich:

FH=FGkΔx=mgk=mgΔx

Abbildung: Versuchsaufbau — (1) unbelastete Feder; (2) mit Masse belastet, die Gewichtskraft FG=mg dehnt sie um Δx; im Gleichgewicht FH=FG.

Rechenbeispiel: m=250 g =0,25 kg, Δx=1 cm =0,01 m, g=9,81 m/s²:

k=0,259,810,01=245,25 N/m

Abbildung: FH-Δx-Diagramm zweier Federn — beide Geraden durch den Ursprung; die rote Feder k1 ist steiler als die grüne k2 (k1>k2), also härter.

Spannungsarbeit

Die Arbeit, um die Feder um x auszulenken (= gespeicherte Energie), ist die Dreiecksfläche unter der F-x-Geraden:

WH=12kx2